Tze`aka” - Schrei

Nicht aufhörende Terroranschläge von Palästinensern. Krieg gegen wehrlose Zivilisten und Kinder. Menschen, die solche Extremsituationen überlebt haben, kämpfen oft damit ihr Leben lang.
Entsetzen, Trauer, Hilflosigkeit. Aber auch Angst und Panikattacken. Schlafstörungen und Albträume sind seit dem Schreckenstag normal. Bei vielen Betroffenen überschatten diese Symptome auch noch nach Jahren das eigene Leben. Und allzu oft auch das ihrer Familien. Die Anschläge wiederholen sich in ihren Köpfen und in ihren Körpern. Tag für Tag. Nacht für Nacht.

Auch wenn es zuerst undenkbar erscheint, setzt bei vielen Menschen nach einiger Zeit eine Art Selbstheilung ein. Die schrecklichen Erlebnisse verblassen und die Menschen lernen, wieder am Leben teilzuhaben und Freude zu empfinden.

Der Schrecken kehrt immer wieder

Bei einem anderen Teil der Menschen heilt die Zeit die Wunden jedoch nicht, Sie entwickeln eine posttraumatische Belastungsstörung. Wochen bis Monate nach dem traumatischen Erlebnis durchleben diese Menschen das schreckliche Szenario immer wieder von neuem. Dies geschieht meistens in Form sich plötzlich aufdrängender Erinnerungen (Flash Backs), oder in Alpträumen. 

Die Betroffenen ziehen sich gefühlsmäßig immer mehr zurück, meiden den Kontakt mit Verwandten und Freunden und wirken stumpf, teilnahmslos und ohne Lebensfreude. Zwanghaft wird alles vermieden, was Erinnerungen an den

durchlebten Schrecken hervorrufen könnte, bis hin zur völligen Isolation.