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Gemäß
der Lehre der Thora haben wir die Verpflichtung zur Liebe zum Nächsten,
was alle Menschen einschließt. Obwohl der Verein ein jüdischer
Verein ist, soll er eine Betreuungsplattform für Juden und
Nicht-Juden sein. Dabei wird nicht Wert auf das Trennende,
sondern auf das Gemeinsame, das Zwischenmenschliche gelegt. Die
sozialen und religiösen Wurzeln des Judentums sind immer mit
der Hilfe für den notleidenenden und bedürftigen Mitmenschen
verbunden gewesen, wo immer er dieser Hilfe bedarf. So bietet
der Verein allen Menschen, unabhängig von Religion seine Hilfe
an.
Wir
wollen unsere Zielsetzung zuerst nennen, weil humanistische
Begriffe wie Ethik und Moral in unserer heutigen Welt immer mehr
in den Hintergrund oder oft sogar völlig verdrängt werden.
Frieden, Hilfe für Leidtragende und Hilfebedürftige
- unabhängig welcher ethnischen oder rassistischen Zugehörigkeit
– Schutz und Integration für in Israel lebende und sich von
terroristischen Aktivitäten distanzierenden und lossagende Palästinenser
zu
unterstützen.
Die Quelle in der Bibel zur Nächstenliebe ist
das Gebot „liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (3.Moses
19,18). Dieses ist ein Grundgebot des jüdischen Volkes, und gehört
zu den aktiven Handlungsgeboten (*Maimonides, Gebotsbuch, Nr.
206). Dieses Gebot zur Nächstenliebe trägt individuellen
Charakter und wendet sich an jeden Einzelnen. Denn es heisst:
„liebe“ und nicht „liebet“. Ohne die einzelne Seele kann
die Welt nicht bestehen, ausgedrückt bei unseren Weisen:
„Jeder, der nur eine Seele erhält, über ihn wird
geschrieben, als ob er eine ganze Welt erhält“ (Sanhedrin
37,1). Die allgemeine Menschenliebe hat demnach ihre
Quelle in der Liebe für den einzelnen Mitmenschen und in
der Sorge für ihn.
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