„Mishmeret Yescha”

Hilfe für die Siedlungsgebiete Derzeitige Situation Israel

Reisen auf Israels Straßen ist so, als würden Sie täglich „Russisches Roulette“ spielen.

Schon längst sind die täglichen Bombenfunde auf den Straßen nach Yesha (Yehuda, Shomron und Aza), Altag im Leben der Menschen, die in den Siedlungsgebieten wohnen. Nicht umsonst fahren Militärfahrzeuge die Straßen im 15 Minuten-Takt ab, um Autobomben zu entschärfen. Zu dieser Gefahr kommen meist in den Morgen- oder Abendstunden die Schießübungen der Palästinensischen Scharfschützen. Doch auch sonst sind die Straßen fernab der Touristenstraßen gefährlich. Lange schon versuchen Israelis den Anschlägen der Terrorbanden dadurch zu entgehen, indem sie in Kolonnen fahren, aber sich auch von keinem arabischen Wagen überholen lassen. Die Taktik dieser Banden ist es, beim Überholen der israelischen Autos schnell mal eine Maschinengewehrsave im Fahren abzugeben...

Unser Ziel ist es, jedem dort wohnenden Israeli Schutzwesten zu verschaffen, um die Fahrten von seiner Wohnung zur Arbeit etwas sicherer zu machen. 95 % aller Angriffe auf Yesha mit Toten und Verletzten sind in der Vergangenheit bereits auf diesen Zufahrtsstraßen geschehen.

Viele Siedlungen, große wie kleine, sind nur knapp 900 m von ihren arabischen Nachbarn entfernt. Und so gehört es schon fast zur Tagesordnung, dass Scharfschützen die Dörfer und Siedlungen unter Beschuss nehmen.